Website Permakultur Munt la Reita 14.12.15

Die neue Website über das Permakultur Projekt Munt la Reita Hier gehts zur Seite mehr...


Hofübergabe 13.12.15

Geschätzte Käsekunden, Freunde, Bekannte, Sympathisanten und Neu-Interessierte Hat der Bio-Bergbauernhof Munt la Reita eine Zukunftschance? Von Markus Senn mehr...


Solaranlage geht ans Netz 20.01.13

Im Mai 2012 wurde mit den Bauarbeiten für die neue, 440 m 2 grosse Solar-Anlage auf dem Dach des Ökonomie-Gebäudes begonnen. Zuerst musste aber eine neue Zuleitung mit mehr...


Neue Zufahrtstrasse 26.03.12

2011 wurde mit dem Forstamt in Cevio zusammen ein Zufahrtstrassen-Projekt ausgearbeitet, da die alte Zufahrt zum Hof einerseits im Winter durch die krasse Vereisung mehr...


Anbau Scheune 26.03.12

2011 konnte nebst anderen kleineren Projekten ein Anbau an den 1992 errichteten Kuhstall realisiert werden. Den Aushub, die Stützmauer, sowie die Bodenplatte aus Beton mehr...


Bau neuer Solar-Anlage 23.02.12

Offenbar hat der Reaktor-Unfall in Fukushima, sowie der Entscheid des CH-Bundesrates, befristet aus der Atom-Energie-Produktion auszusteigen, Leben in die Solar-Energie mehr...

Hofübergabe

Geschätzte Käsekunden, Freunde, Bekannte, Sympathisanten und Neu-Interessierte

Hat der Bio-Bergbauernhof Munt la Reita eine Zukunftschance?

Von Markus Senn

Pünktlich auf die Pensionierung von Verena und Markus im vergangenen Frühjahr 2015 stellten sich bei beiden leider gesundheitliche Probleme ein, die deutlich machten, dass der 30jährige, z.T. recht anspruchsvolle und happige Aufbau des Bergbauern-Projektes in den Tessiner-Bergen von 0 auf 100 nicht spurlos an ihnen vorbei ging. Ohne hier näher darauf einzugehen, ist dadurch doch klar geworden, dass es höchste Zeit wird, den Hof an die nächste Generation weitergeben zu können. Da aber auch die innerfamiliären Nachfolger schon von klein auf und von allem Anfang an mit überdurchschnittlichem Einsatz ins das Vorhaben involviert waren, ist es nicht verwunderlich, dass auch sie bereits jetzt und vermehrt auch in Zukunft auf ihre Gesundheit achten müssen. Und der Umstand, dass Verena und Markus ihre angestammten Tätigkeiten in Haus, Garten, Stall, Käserei und Alp aus besagten Gründen nicht mehr in vollem Umfange wahrnehmen können, steht natürlich die berechtigte Frage im Raum, wie es denn weitergehen könnte? Eine Frage, die sich selbstverständlich auf jedem Landwirtschafts-Betrieb einmal stellt, wenn die Eltern in die Jahre kommen.

Munt la Reita steht vor der grössten Herausforderung seit Beginn!

Nun, in unserem Fall befinden wir uns in der glücklichen Lage, dass Sohn Samuel vorhat, den Hof zu übernehmen. Dabei wird er, wenn auch nur sporadisch, von seinen Geschwistern, sowie freiwilligen Helfern, tatkräftig unterstützt, denn die Grösse wie auch die topographische Lage des Hofes verunmöglichen eine Einmann-Bewirtschaftung. Trotzdem ging der Familienrat über die Bücher und kam zu folgendem Schluss:

Um den Betrieb zukunftsfähig und nachhaltig zu führen, drängt sich eine Umstellung auf. Obwohl wir mit vereinten Kräften versuchen, die Käse-Produktion mit allem Drum und Dran bis auf weiteres aufrecht zu erhalten, sind wir uns bewusst, dass diese sehr arbeitsintensive Form eines Tages vielleicht nicht mehr möglich sein wird, spätestens dann, wenn Verena und Markus gänzlich ausscheiden. Darum hielten wir Ausschau für eine mögliche Alternative und siehe da, wir wurden fündig: